Marokko empfängt jährlich rund 14 Millionen internationale Besucher, und das US-Außenministerium stuft es als Stufe 2: Erhöhte Vorsicht ein, was dem gleichen Niveau wie Frankreich, Großbritannien, Italien und den meisten Ländern Westeuropas entspricht. Das bedeutet, dass eine gewöhnliche Aufmerksamkeit angebracht ist, nicht "Reisen vermeiden". Amerikaner reisen täglich sicher nach Marokko, darunter Solofahrerinnen, Familien mit kleinen Kindern und ältere Paare auf Kreuzfahrtausflügen.
Das Wichtigste: Gewalttaten gegen Touristen sind selten. Morde, bewaffnete Raubüberfälle und Übergriffe auf Ausländer sind im Vergleich zu den meisten US-Städten statistisch sehr gering. Die Hauptbedenken des US-Außenministeriums sind:
Mit normalen Vorsichtsmaßnahmen für Städte (wie in New York oder Paris) werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine reibungslose Reise haben.
Die realistischen Risiken, nach Häufigkeit geordnet:
Marokko ist für Frauen, auch alleinreisende, grundsätzlich sicher, mit gewissen Einschränkungen. Anmache, anhaltende Aufmerksamkeit und unerwünschte "Heiratsanträge" sind in touristischen Medinas und auf Stadtstraßen, insbesondere in Marrakesch und Tanger, üblich, aber meist verbal, nicht körperlich.
Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Marokko technisch illegal, die Strafverfolgung gegen Touristen ist jedoch praktisch inexistent. Diskrete gleichgeschlechtliche Paare reisen hier ständig und haben keine Probleme.
Für die überwiegende Mehrheit der amerikanischen Reisenden ist Marokko sicherer als die meisten internationalen Reiseziele, die sie bereits besucht haben. Die Reibereien sind real, aber beherrschbar: Es handelt sich hauptsächlich um geringfügige Belästigungen (Betrug, Anmache, hartnäckige Verkäufer) anstelle von gefährlicher Kriminalität.


